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Stabparkett

Stabparkett ist ein Klassiker unter den Parkettarten.

Stabparkett (im Grunde eine kleine Massivdiele) ist ein Klassiker unter den Parkettarten, was unter anderem auch daran liegt, dass sich diese Parkettart individuell verlegen lässt. Die Parkettstäbe können zu vielen individuellen Mustern zusammengefügt werden. Stabparkett verfügt um eine Nut- und Federverbindung. Damit kann fortlaufend verlegt werden.

Stabparkett nach der DIN 280 Teil l besteht aus Vollholz. Die Gesamtstärke liegt bei ca. 22 mm, die Oberwangendicke (Stärke der Deckschicht bis zu Nut- u. Federverbindung) bei 10 mm. Abweichend hier von sind auch 14 - 16 mm starke Stäbe im Handel. Parkettstäbe sind in Längen zwischen 250 und 800 mm und in Breiten zwischen 45 und 80 mm lieferbar. Es gibt ringsum genutete Parketthölzer, die beim Verlegen durch Hirnholzfedern mit Leim verbunden werden und Parkettriemen mit Nut und Feder, die in verschiedenen Mustern angeordnet werden können.

Die am häufigsten verlegten Stabparkettmuster sind Fischgräte-, Würfel- und Flechtmuster, sowie der Schiffsbodenverband, bei dem die Parkettstäbe stoßversetzt parallel angeordnet werden. Massivparkett ist immer schubfest mit dem Untergrund zu verbinden (schrauben, nageln, kleben). Das gängigste Stabmaß ist 500 mm Länge und 60 - 70 mm Breite. Die Renovierbarkeit vom Stabparkett ist sehr gut (bis zu 5 - 8-mal abschleifbar). Für Fußbodenheizung ist Stabparkett nur mäßig geeignet, hier muss besonders auf die Wärmedurchlassfähigkeit der jeweiligen Holzart geachtet werden.