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Laminat

Früher war Laminat nur ein günstiger Ersatz für einen Parkettboden.

Früher war Laminat nur ein günstiger Ersatz für einen Parkettboden. Auf preiswerte Art und Weise sollte die Parkett-Optik imitiert werden. Im Laufe der Zeit hat sich Laminat zu einem technologischen Produkt gewandelt, das eine gute Alternative zu Parkett darstellen kann. Doch Vorsicht - Laminat ist nicht gleich Laminat, es gibt große Qualitätsunterschiede. Die Nutzungsklasse und die Garantie sagen nicht alles über das Produkt. Die Brillanz des Dekors, die Prägung der Oberfläche, der Feuchteschutz auf den Trägerkanten und die Qualität des Trägermaterials sowie die Gesamtstärke der Paneele sind weitere wesentliche Qualitätsmerkmale. So wird ein Laminatboden mit einem extrem hohen Abrieb (hohem Taberwert) bei einer weichen oder minderwertigen Trägerplatte nur kurzfristig Freude bereiten, da die Verbindungen der einzelnen Laminat-Paneele „ausleiern“ können oder sich Eindrücke in der Oberfläche zeigen.

Beachten Sie vor der Verlegung von Laminaten immer die beiliegende Verlegeanleitung! Insbesondere die Akklimatisationszeit der Böden muss Beachtung finden. Die vorhandenen Untergründe müssen eben, fest und trocken sein. Grundsätzlich ist auf einem trockenen mineralischen Untergrund eine Dampfsperre einzubauen. Eine Raum- und Trittschall isolierende Unterlage ist ebenso zu berücksichtigen wie die vorgeschriebenen Dehnungsfugen - auch an Heizkörperrohren, an Türzargen, Abschlussschienen etc.!

Auch ein Laminatboden verlangt nach Pflege. Kratzer sind durch geeignete Maßnahmen wie Filzgleiter, Softrollen für Bürostühle oder Bodenschutzmatten zu vermeiden. Flüssigkeiten sollten Sie sofort aufnehmen. Sie sollten nur nebelfeucht wischen etc. Wenn's doch mal passiert ist: Auf dem Markt sind Reparaturmassen erhältlich, mit welchen Sie die beschädigten Stellen durch Ausspachteln ausbessern können.

Um Probleme zu verhindern oder aufgetretene Probleme zu erklären, haben wir die wichtigsten Fragen hier aufgenommen.

Ihr Laminat quillt im Kantenbereich auf. Ihr Laminatboden hat in diesem Fall über die Fugen zu viel Feuchtigkeit aufgenommen, wodurch das Trägermaterial aufgequollen ist. Sie sollten möglichst selten nebelfeucht wischen und Flüssigkeit sofort entfernen!
Ihr Boden Wölbt sich auf.

Zumeist stößt Ihr Boden irgendwo an, sei es an der Wand, an der Zarge, am Heizungsrohr oder an anderen Stellen. Sie müssen rundum kontrollieren und den Boden nacharbeiten, um genügend Abstand zu anderen Baukörpern herzustellen: Auch wenn Sie Bauteile auf dübeln ist ein angemessener Abstand einzuhalten.

Hat Ihr Boden die nötige Akklimatisationszeit gehabt?

Wenn nicht, kennen Sie den Grund für Verzug und Schlüsselung der Laminatdielen! Lassen Sie Ihr Laminat mindestens 48 Stunden vor der Verlegung im geschlossenen Paket und auf ebener Fläche im zu verlegenden Raum akklimatisieren.

Wenn sich Fugen zwischen den Laminatdielen bilden liegt dies häufig an der zu geringen Raumfeuchte. Auch Laminatböden können austrocknen. Sorgen Sie für ein angenehmes Raumklima. Ihr Boden liebt eine Raumluftfeuchte von 50 - 65 % und eine Temperatur von 22 bis 29 ° Celsius. Dies gilt auch für Parkett-, Echtholz- und Dielenböden.

Ihr Boden wirkt verschleiert und trübe?

Welches Reinigungsmittel verwenden Sie? Sie sollten auf schichtbildende Reiniger wie Bohnerwachs oder Polituren verzichten. Sie möchten Laminat auf Warmwasserfußbodenheizung verlegen, dann müssen Sie im Winter wie im Sommer Ihren mineralischen Untergrund vor der Verlegung aufheizen (Aufheizprotokoll bei Warmwasserfußbodenheizungen). Fragen Sie Ihren Estrichleger und Heizungsbauer. Ihr Laminat sollte eine Oberflächentemperatur von 25° nicht überschreiten. Wir, das Team von Palmik, geben Ihnen gerne ausführlichere Informationen. Rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns.